Ich hatte heute einen Traumhaften Abend, der mir zum wiederholten male eines verdeutlicht. Mein Leben lang habe ich das Sex Ding total überbewertet. Hatte ich in den letzten Monaten so viele schmutzige Phantasien verwirklicht, meiner Perversen Ader ihren freien lauf gelassen, und stelle nun immer wieder fest, wie kurz diese Befriedigung jedes mal doch angehalten hatte. Wie wenig mich diese Erfahrungen Emotional bereichern. Wahrscheinlich hatte meine Therapeutin recht behalten, als sie sagte “über ihre ersten Sexuellen Erfahrungen als Kind, haben sie verzweifelt versucht, ihr Bedürfnis nach Zuneigung und Nähe zu stillen.”
Meine ersten Sexuellen Erfahrungen sammelte ich tatsächlich schon in dem zarten Alter von 3 oder 4 Jahren, und zwar im Kindergarten am Billbrookdeich. Verbinde ich doch eigentlich nur negative Erinnerungen mit dieser Zeit, so blieb mir eine, zum Teil Positive Erinnerung erhalten, die mich bis heute noch schmunzeln lässt.
Sich vor einem Mädchen, welches mir Optisch eigentlich nicht gefallen hatte, nackig aus zu ziehen, und sie dazu zu bewegen das gleiche zu tun. Mit 3 oder 4 Jahren?
Tatsächlich kann ich mich nicht erinnern, jemals mit irgendeinem Menschen darüber gesprochen zu haben, bis meine Mutter vor einigen Wochen ein altes Foto aus dieser Zeit auspackte, worauf sämtliche Kindergarten Kinder abgebildet gewesen sind, ich mit dem Finger auf eben dieses Mädchen zeigte, und meine Mutter zu schmunzeln anfing und sagte… “Ja, das schien damals eine gute Freundin von dir gewesen zu sein. Immer wenn du mit ihr auf dem Hof gewesen bist, sammelte ich dich nackig ein!”
Doch wie kommt ein Junge, der mehr noch als das doppelte seines bisherigen Lebens bis zur Pubertät vor sich hat, dazu, seine Sexualität aus zu leben?
Als frisch eingewanderte Ausländer, lebten wir, laut meinen Eltern, in einer Art Wohncontainer. Ein Zimmer… mehr nicht. Merkwürdigerweise erinnere ich mich so gar nicht mehr an dieses Zimmer, oder gar, an die Dinge, die ich dort möglicherweise sah.
Wenn ich also versuchte mein Bedürfnis nach Zuneigung und Nähe über meine Sexualität zu stillen, musste ich das beobachtet/nicht anders gelernt haben, doch, woher das so starke Bedürfnis nach Nähe und Zuneigung?
Ich konnte schon Sprechen… aber nur mit sehr wenigen Kindern. Die Deutsche Sprache lernte ich nur langsam während der Grundschule. Erinnre mich daran, wie eine Klassenkameradin mich dafür lobte, dass ich das Wort Sonne sprechen konnte.
Erinnre mich an einen Jungen aus meiner Kindergartenzeit, mit dem ich befreundet gewesen bin und wie wir versuchten uns die Kletterlandschaft auf dem Spielplatz unter den Nagel zu reissen. Haben die Erzieher den Hof erst einmal verlassen, schmissen wir Steine und Flaschen, mit der Absicht, die Jungs oben, dazu zu bringen, freiwillig runter zu kommen. Waren diese Jungs meist älter, haben sie uns einfach nicht rauf gelassen, sind uns auf die Finger getreten, sobald wir versuchten hinauf zu klettern. Also nutzten wir unseren Vorteil, reichlich Munition vom Hof sammeln zu können. Doch die Fronten waren alles andere als einheitlich… waren wir selbst mal diejenigen, die oben drauf unter Beschuss genommen wurden, traf mich ein Stein am Kopf und katapultierte mich blutend ins Krankenhaus.
Erinnre mich sogar daran, merkwürdigerweise keine Angst gehabt zu haben, als der Arzt mir die Wunde am Kopf behandelte. Frage mich nun, während ich das hier schreibe, ob nicht genau an diesem Tage, sich erste Psychische Blockaden bemerkbar machten? Hatte ich doch sonst immer Angst gehabt. Vor allem und jedem.
Erinnere mich, wie die Kinder mich dazu überredeten oder zwangen, in einen Busch zu schleichen, in denen massenhaft Bienen herum schwirrten. Erinnre mich an die vielen male, die ich blutend den Busch wieder verließ, meistens ohne gespürt zu haben, dass ich gestochen wurde.
Erinnre mich wage daran, wie meine Mutter mich irgendwann im Krankenhaus abholte, und irgendwie sehr lieb zu mir gewesen ist. Wie unendlich schön dieser Moment war. Wie unbedeutend mir alles andere erschien. Erinnre mich, als wäre es gestern, an die Einsamkeit, die ich in diesem Untersuchungszimmer verbrachte. Erinnre mich an meine Faszination, als ich die Lampen, mit denen der Arzt meinen Kopf ableuchtete, genauer begutachtete. Ein Beweglicher Gigantischer Teller, der über der Pritsche hing… Erinnre mich daran, wie mich die Jungs nach dem Steinvorfall von ihren Schlachten um die Kletterlandschaft ausschlossen. Wo möglich, weil die Erzieher nun ein Auge mehr auf die Kletterburg, oder gar auf mich warfen. Erinnre mich, wie mein damaliger “Freund” mir, in meiner Mutter Sprache sagte “Wir wollen nicht mehr mit dir spielen. Hau ab. Du bist nicht mehr unser Freund…”
Täglich packten die Erzieher eine ganze Palette an Spielsachen für den Hof aus. Mich interessierten vor allem die Wägen, die mit Tretpedalen versehen waren, doch sobald ich ein par Meter nur fuhr, kam irgendein großer und nahm mir diesen weg, weshalb ich später den Hof gänzlich gemieden hatte, da dort zu viele Große waren, vor denen ich Angst hatte.
Erinnre mich, wie mich hin und wieder Gruppen von 4 bis 5 Kindern packten, mich in einen Busch zerrten, mir die Hose auszogen und meinen Schwanz anfassten. Mich dann fallen liessen und lachend davon rannten. Erinnre mich, dass ich es den Erziehern gar nicht mitteilen konnte, wenn irgendwas derartiges vorgefallen war. Dass niemand da war, dem ich mich hätte anvertrauen können. Im Grunde erinnre ich mich daran, oft einsam gewesen zu sein, bis eben zu diesem Moment, an dem ich anfing mich vor dem Mädchen nackt aus zu ziehen.
Wir spielten eigentlich ganz normal mit einander. In einem Gitter Kletter Gestell simulierten wir das alltägliche Leben. Servierten uns Imaginären Tee, kochten in unserer phantasierten Küche, fegten sogar um das Gestell herum den Sand… und mit den Tagen gingen wir immer einen Schritt weiter. Wir spielten Mann und Frau…
Letztendlich verließ ich den Kindergarten, doch ob ich damals das Ausmaß dessen begriffen habe? Habe ich mich von irgendjemanden Verabschiedet? Ich weis es nicht mehr… weis ich doch, trotz al der Scheiße die passierte, mit gemischten Gefühlen gegangen zu sein. Riss mich der Umzug doch während einer eigentlich schönen Zeit davon…
Zurück zu dem heutigen Abend. Eine sehr alte Phantasie ist wahr geworden. Sex mit einer reifen Frau. 16 Jahre Älter, hatte sie einen knackigen und schlanken Körper, wie der einer maximal 30 Jährigen. Ihre Nippel waren riesig und ich lutschte gierig daran. Ihre Schamlippen hingen ein wenig heraus, womit ich nicht rechnete, schon gar nicht damit, das mich das so unendlich geil machen würde. Und als ich meine Finger rein steckte, konnte ich es nicht glauben wie eng sie war. Kann nicht aufhören mich zu fragen, ob sie ihre Orgasmen nur vorgetäuscht hatte, als ich sie fingerte, doch sie ging echt krass ab und wahr danach für einen Moment fix und fertig… und obwohl ich keinen Hochbekam, mir das Gummi von meinem Schlabbernden Schwanz abziehen musste, war es wunderschön.
Rewind…
Es war unser drittes Date. Wir fuhren zuerst in die Bar, oben über dem Thalia Theater, doch mir sagte der Laden nicht wirklich zu. Fuhren dann in die Schanze, doch das Zoe war Rand voll. Beschlossen wir ein par Meter zu laufen, spazierten bis zur Alten Flora, machten dann wieder kehrt, bestellten ein Alkoholfrei und ein Latte Machiato und setzten uns ans Fenster auf die Sitzbank.
Der Raum entspricht in Quadrat Metern ungefähr der Größe einer kleinen Sporthalle. Durch die Mitte des Raumes verliefen 3 Stützfeiler, welche nach oben hin ausgeleuchtet wurden. Die Wände selbst waren dreckig Designet. Es wirkte, als wären der Putz und jegliche Farbe über Jahrzehnte einfach abgefallen. An einigen Stellen schien man zwischen den kahlen Stellen auf Holzbretter zu stoßen. Mehre Reihen gemütlicher Couches im Retrostyle erstreckten sich vor uns. Waren leider alle besetzt.
Drum herum sammelten sich Gruppen zusammen, die, genauso wie wir, nur darauf warteten eine Sitzgelegenheit übernehmen zu können. Zu diesem Zeitpunkt war die Musik relativ Leise, doch das Gequatsche der Menschen erinnerte ein wenig an den Börsen Markt, mit schreienden Aktionären die versuchen ihre Angebote durch zu boxen.
Wir redeten… redeten über sehr Persönliche Dinge… über das clean sein, über schwere Zeiten… erzählte ihr von den Drogen… erzählte sie vom Alkohol… wir hatten beide viel zu erzählen…
Gingen kurz in Kiosk… kaufte mir ne Schachtel Malboro Fresh… rauchte vor dem Zoe… ergatterten dann eine gemütliche Couch… uns gegenüber zwei Frauen, die wir nicht kannten…
Erzählte sie von ihren Kindern und deren Erfahrungen des Erwachsenwerdens, von den ersten Erfahrungen des Verbotenen, Partys und Alkohol… wir redeten dann über unsere Kindheit und stellten fest, dass diese unterschiedlicher nicht sein konnten, doch wir erzählten ohne Scham oder Hintergedanken… redeten über das Bedürfnis mal allem den Rücken zu kehren, einfach das Land zu verlassen… erzählte sie von ihrer Reise nach New York, alleine, in einer Weltmetropole, und dass sie sich gewünscht hätte, solche Erfahrungen schon eher gesammelt zu haben… erzählte ihr, von meinem Studium, auf Grund dessen ich mich dagegen entschieden habe, in Brasilien im Zuge der Entwicklungshilfe ein Jahr zu arbeiten, was ich sehr bereue…
Als sie vom Klo zurück kam, schwiegen wir ein wenig. Dann lächelten wir uns lange an, wie wir es schon einige male taten. “Was denkst du grad?” fragte sie grinsend. “Ich glaube, dass möchte ich jetzt nicht sagen.” “Warum nicht?” “Schüchtern…” “Dafür gibt es überhaupt keinen Grund” “Du gefällst mir” “Du gefällst mir auch” “Ich würde gerne einen Schritt weiter gehen” “Dann geh einen Schritt weiter” und ich beugte mich zu ihr vor.
Unendlich Zärtlich, ihre Lippen. Mit Abstand die Zärtlichsten Küsse meines Lebens. Die Zungenspitze, die vorsichtig raus linst, über meine Lippen streicht… Mein Herz pochte wie verrückt. Spürte es ganz Wild an meinem Brustkorb hämmern. Ich legte meine Hand auf ihr Knie, spürte eine Riesen Ladung Adrenalin. Als wollten meine Arme ausflippen, hin und her rudern als müsse ich rennen… gerade das machte es so intensiv, ihre Lippen auf meinen, meine Hand, welche langsam ihren Schenkel hoch wandert… so zärtlich… so Intensiv… “Ich fühle mich beobachtet” “genau deswegen mag ich mich gar nicht erst um drehen…” meine Hand wanderte weiter, berührte ihre Hüfte… “Ich dachte schon du küsst mich gar nicht mehr…” sagte sie. “Ist vielleicht etwas zu früh, aber, ich habe Sturmfrei.” “Ach das sehe nicht so eng, aber…” “Kannst es dir in ruhe überlegen…” “Wir sollten gehen!”
Auf dem Rückweg die Alster entlang, knutschten bei jedem Halt, zur jeder Roten Ampel… “Siehst du noch jemandem auf dem Eis?” “Nur noch vereinzelte Grüppchen…” “Wollen wir noch rauf?” “Können wir.”
Kaum setzten wir die Füße auf das Eis, küssten wir uns. Umschlangen uns. Mussten uns gegenseitig immer wieder von einander reisen… mitten in der Nacht… mitten auf der Außenalster… unter uns das Todbringende Kalte Wasser… um uns herum die Lichterpracht der leuchtenden Innenstadt… faszinierend… küssten uns wieder… redeten… machten kehrt… küssten uns… fuhren weiter…
“Bis wann hast du sturmfrei?” “Bis Sonntag” “Dachte nicht das ich das noch erlebe” “Was meinst du?” “Naja. Fragen zu müssen, bis wann ein Mann Sturmfrei hat…”
Mein Bruder nicht zu Hause, warf ich Shade ein. Wir küssten uns. Gingen, in den Armen verschlungen, langsam ins Bett. Sie setzte sich, drückte sich von der Kante ins Bett. Ich folgte ihr. Legte mich auf sie. Streichelte ihren unfassbar knackigen Körper. Ihre Hüfte, ihren Bauch, ihre Brust. Zog sie mir den Pullover über den Kopf. Zog ich ihr die Jacke aus. Sie trug unter ihrem Roten Oberteil keinen BH. Ihre Nippel waren Fest und Groß. Gierig lutschte ich an ihnen… rutschte dann mit meiner Zunge tiefer, über den Bauch, über den Nabel… Knüpfte ihr die Hose auf, zog sie ihr aus, dann ihren Slip, und leckte sie. Nur ein kleiner gestutzter Haaransatz über dem Schlitz. Sie stöhnte auf und begann mit der Hüfte zu zucken. Schob mir ihr Becken energisch ins Gesicht. Ich tastete mit der Zunge zwischen den Schamlippen alles ab. Saugte an ihnen und genoss den Geschmack ihres Saftes. Lehnte mich dann wieder über sie, worauf sie anfing meine Hose auf zu knüpfen. Zog sie mir dann runter, legte mich auf sie. Nun drehte sie das Spiel um, rutschte zwischen meinen Arme hervor und legte sich auf mich. Massierte meinen Schlafen Schwanz, begann dran zu lutschen, doch ich spürte schon, dass ich nicht locker lassen konnte, dass mein Schwanz wahrscheinlich nicht mit spielen wird. “Hast du Gummis?” “Ja. Ich hole eins” Ich holte eins, legte mich neben sie, biss die Packung auf und stülpte es mir über, während ich sie küsste. “Endlich mal jemand der das kann.” sagte sie. “Wer was kann?” “Sich ein Gummi überziehen…” “Das ist doch nichts besonderes…” worauf ich mich wieder auf sie legte, während sie nach unten griff und wieder an meinem Schwanz spielte. “Wir müssen ihn wohl noch ein wenig motivieren” doch die Motivierung brachte keine Ergebnisse, also rutschte ich wieder runter und leckte sie ausdauernd. Dann streichelte ich mit meinen Daumen ihren Kitzler, bevor ich noch zwei Finger in ihre Fotze schob, worauf ihr stöhnen wild wurde. Animalisch… ihr Becken zuckte beinahe permanent, während sie mit ihren Händen auf meine ein Drückte, worauf ich ihren Kitzler noch fester massierte, bis ihre Beine meine Hände umschlungen, sie sich auf lehnte und “Pause” rief. “Ich brauch ne Pause”
Dann lagen wir nebeneinander. “Meine Nervosität killt mich gerade ein wenig. Hoffe dass das jetzt kein Drama für dich ist.” “Ne. Alles gut.” ihre Worte schienen routiniert. Aber auch Verständnisvoll. Ich streichelte ihren Körper. Genoss jeden Zentimeter ihrer Haut. Strich noch einmal über den gestutzten Haaransatz über ihrem Schlitz. Und wir redeten weiter…
…”Wollen wir das wiederholen?” “Sehr gerne. Aber ich muss dann auch gleich wieder los” Was ich sehr schade fand, es aber nicht kommentierte. Sie hatte ihre Gründe. “Ich bringe dich noch zum Auto.” “Brauchst du doch nicht.” “Mach ich aber…” Danke dir…” und sie grinste… suchten unsere Klamotten zusammen… brachte sie zum Auto… letzter Kuss für Heute… schaue ihrem Wagen nicht lange hinter her…
Nicht zum “Schuss” gekommen.
Ich habe mir danach noch nicht mal einen runter geholt.
Dennoch…
Ich hatte heute einen Traumhaften Abend, welcher mich ein wenig an mein erstes mal erinnerte. Sex als Umweg für Nähe und Zuneigung? Im Grunde ist der Sex das einzige gewesen, worauf ich heute hätte verzichten können. Es sind all die vielen kleinen und besonderen Momente, jedes einzelne Lächeln, das völlig zwanglose Beisamensein, die unaufhörliche Story des Lebens, nur ein weiteres Kapitel ohne Überschrift, kostbare Momente die mir alles bedeuten, in denen man nicht über morgen oder gestern nach denkt, tiefe Einblicke sobald die Dynamik des Gesprächs jeglichen zwängen entrinnt und wundervoll Persönlich wird, die hungrigen Augen die ohne Worte sprechen und lesen, die vergänglichen Fussspuren im Schnee, die Leidenschaft. Keine Phantasie kommt diesem nahe… erst recht nicht die, rein sexueller Natur… sie ist nur eine wage Vorstellung… eine Vision wie das Bild eines Künstlers, welches nur denjenigen so berührt, wie den Künstler selbst, der seine Erfahrungen mit ihm teilt. Dessen Entwurf Jahre braucht, um den Momenten des Lebens gerecht zu werden.
Es sind diese Kurzen vielen kleinen Momente die zählen. Wir waren nur 2 Kunden im Zoe, nur 2 Silhouetten im Dunkel der Nacht, nur 2 Menschen unter Millionen… wir waren selbst nur Momente… und wir waren schön…